Gemeine
Erd- bzw. Sandbiene Andrena
flavipes(Panzer 1799)
In
Deutschland gibt es über 500 Wildbienenarten.
Von diesen bauen 380 Arten Nester, 278 davon im Boden.
Von diesen bauen 380 Arten Nester, 278 davon im Boden.
Die
Gattung Andrena beinhaltet in Deutschland über 100 Arten, auf
der Nordhalbkugel über
tausend.[http://www.wildbienen.de/eb-andre.htm]
Die
Sandbiene Andrena fabialis gehört zu den Sandbienen
der Gattung Andrena. Die Gemeine Sandbiene gilt als
fakultativ(d.h.
je
nach vorliegenden,(günstigen) Bedingungen) koloniegründende
Bienenart.
Merkmale
Jene
Sandbienen erreichen Körperlängen von neun bis
dreizehn(vierzehn[http://www.naturspaziergang.de/Wildbienen/Andreninae/Andrena_flavipes.htm])
Millimetern und ähneln in ihrem Aussehen Honigbienen(allerdings ohne
ihre Tergitbinden), da sie meist eine hellbraune Behaarung aufweisen.
{Männliche Imagines erlangen eine Körpergröße von neun bis
dreizehn Millimetern und wirken etwas schlanker
weibliche
Imagines von zehn bis 14 Millimetern.}
Weibliche
Imagines tragen drei(o.
m.) weiße Bänder auf ihren Hinterleibstergiten.
Als
Unterschied zu Andrena
gravida[http://www.bb-artengalerie.de/hautfluegler/andrena_gravida.php] trägt die Gemeine Sandbiene braune Haare im Gesicht wie an
der Brust und soll dadurch mit anderen Sandbienenarten nicht
verwechselt werden
können.[http://www.naturspektrum.de/db/m_spezies.php?art=andrena_flavipes]
Gegenüber
Lasioglossum calceatum(Scopoli 1763) unterscheidet sich die
Gemeine Sandbiene durch die Anzahl der Hinterleibsbinden(bei
ersterer vier o. m.) sowie die Körper- wie Hinterleibslänge
bzw. -form. Ferner trägt Andrena flavipes einen eher eckigen Kopf. Während Andrena flavipes einen meist ovalen Hinterleib besitzt, erscheint er bei Lasioglossum calceatum eher längs-oval.
[Andreas Müller, Albert Krebs, Felix Amiet: „Bienen“
bzw. -form. Ferner trägt Andrena flavipes einen eher eckigen Kopf. Während Andrena flavipes einen meist ovalen Hinterleib besitzt, erscheint er bei Lasioglossum calceatum eher längs-oval.
[Andreas Müller, Albert Krebs, Felix Amiet: „Bienen“
Mitteleuropäische
Gattungen,
Lebensweise,
Beobachtung
NaturBuchVerlag,
München 1997;
S. 96 u.
sowie r.
ISBN
3-89440-241-5]
Andrena
flavipes gehört zu den Generalisten unter den
Solitärbienen.http://nafoku.de/wildbienen/htm/andrena-flavipes.htm
http://www.gezieferwelt.de/wespen.html#Andrena
flavipes
Vorkommen
Andrena
flavipes gilt als häufig und weist in ihrem Vorkommen in
Deutschland keine Verbreitungsgrenzen auf.(Andreas Müller, Albert
Krebs, Felix Amiet: „Bienen“ Mitteleuropäische Gattungen,
Lebensweise,
Beobachtung
NaturBuchVerlag,
München 1997;
S. 96 u.
sowie r.
ISBN
3-89440-241-5)
Bekannt
ist sie aus Süd- wie Mitteleuropa; in Deutschland auch aus den
niedrigen
Lagen.[http://www.wildbienen.de/eb-aflav.htm][http://nafoku.de/wildbienen/htm/andrena-flavipes.htm]
Als
Aufenthaltsorte werden gerne Waldränder, Hecken, Wiesen, Heiden,
Brachflächen[http://www.bb-artengalerie.de/hautfluegler/gem_sandbiene.php],
Sand-, Lehm- oder Kiesgruben, Dünen, Parkanlagen oder Gärten
aufgesucht.[http://www.wildbienen.de/eb-aflav.htm][http://www.naturspaziergang.de/Wildbienen/Andreninae/Andrena_flavipes.htm]
Lebensweise
Andrena
flavipes kann von April bis
August(September[http://www.naturspaziergang.de/Wildbienen/Andreninae/Andrena_flavipes.htm])
auch fliegend in vielen verschiedenen Lebensräumen(d. h.
ubiquitär)beobachtet werden.[http://www.wildbienen.de/eb-aflav.htm]
Jene
Sandbiene weist zwei Generationen im Jahr auf(, d. h. sie ist
bivoltin). Zuerst erfolgt der Schlupf der Männchen. Diese
überfliegen in den nächsten Wochen die Nester ihrer Art auf der
Suche nach weiblichen Imagines; nach erfolgter Paarung sterben sie
etwa nach drei Wochen.
Die
erste Generation erscheint von Ende März bis Ende Mai; eine zweite
von Anfang Juli bis Anfang
September.[http://www.wildbienen.de/eb-aflav.htm]
Eine
Paarung
[http://www.wildbienen.info/forschung/beobachtung20070314.php]
erfolgt etwa ab April.
erfolgt etwa ab April.
Zur
Nestgründung werden Orte mit wenig Pflanzenbewuchs sowie mit
geringer Bodenfeuchte bevorzugt.
Die
begattete Gemeine Sandbiene gräbt sich zunächst einen
kleinen, oft horizontal verlaufenden
[http://www.wildbiene.com/lexikon/index.php?am=8&as=28] Erdstollen. Diese Gänge können eine Länge von 16 bis 23 Zentimeter
aufweisen. An jenen werden zwei bis drei Brutkammern angelegt,
die
jeweils mit Pollen, Nektar sowie einem Sandbienenei versehen werden.
Tagsüber
bleibt der Eingang zum Nest offen; während bei Nacht oder Regen
jener verschlossen
wird.[http://www.bb-artengalerie.de/hautfluegler/gem_sandbiene.php]
Die
schlüpfenden Larven fressen Nektar wie Pollen und verpuppen sich in
einem
Kokon.[http://www.naturspektrum.de/db/spezies.php?art=andrena_flavipes]
Die
Imagines saugen Nektar und fressen
Pollen.[http://www.naturspaziergang.de/Wildbienen/Andreninae/Andrena_flavipes.htm][http://insektoid.info/bienen/sandbienen/gemeine-sandbiene/]
Nachkommen
der zweiten Generation überwintern in ihren Bodennestern und
schlüpfen im März des darauffolgenden Jahres.
An
besonders guten Aufenthaltsorten kann Andrena flavipes auch in
großen Kolonien mit Scheinaggregationen bzw. -gesellschaften von bis
über tausend Nestern[http://www.wildbienen.de/eb-aflav.htm] nisten.
Die
Gemeine Sandbiene gilt als besonders polylektisch(d. h. sie ist unspezialisiert bzw. anspruchslos bei ihrer
Nahrungssuche) und kann daher z. B. auch an Obstbäumen angetroffen
werden.
Als
Kuckucks- bzw. Wespenbiene kann bei ihr Nomada fucata sich
einmieten.
[Andreas
Müller, Albert Krebs, Felix Amiet: „Bienen“
Mitteleuropäische
Gattungen,
Lebensweise,
Beobachtung
NaturBuchVerlag,
München 1997;
S. 96 u.
sowie r.
ISBN
3-89440-241-5]
Gefährdung
In
Deutschland sowie in der Schweiz gilt diese Sandbienenart als nicht
gefährdet.[Andreas Müller, Albert Krebs, Felix Amiet: „Bienen“
Mitteleuropäische Gattungen,
Lebensweise,
Beobachtung
NaturBuchVerlag,
München 1997;
S. 96 u.
Sowie r.
ISBN
3-89440-241-5]
Sie
wird aber nach der Bundesartenschutzverordnung geschützt.
Buch
Andreas
Müller, Albert Krebs, Felix Amiet: „Bienen“ Mitteleuropäische
Gattungen,
Lebensweise,
Beobachtung
NaturBuchVerlag,
München 1997;
S.
96 u. sowie r.
ISBN
3-89440-241-5
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