Montag, 7. März 2016

Graue Sandbiene(Andrena cineraria(L. 1758))

Graue Sandbiene(Andrena cineraria(L. 1758))

Die Graue Sandbiene gehört zur Gattung Andrena. Die einzelnen Arten der Gattung Andrena(in Mitteleuropa 125 Arten) können schwer zu unterscheiden sein.
[Michael Chinery: „Insekten Mitteleuropas“
Paul Parey Verlag Hamburg und Berlin, 2. A.,1979; S. 313
ISBN 3-490-00918-5]
[W.Jacobs, M. Renner: „Taschenlexikon zur Biologie der Insekten“
Gustav Fischer Verlag Stuttgart 1974; S. 14
ISBN 3-437-30170-5 Taschenbuch
ISBN 3-437-30171-3 Gebundene Ausgabe]



Graue Sandbiene(Andrena cineraria(L. 1758))
bei einem Blütenbesuch an einer Großen Sternmiere
(Stellaria holostea(L.))

Merkmale

Graue Sandbienen erreichen Körpergrößen von zehn bis vierzehn Millimetern, wobei die männlichen Imagines(mit zehn bis dreizehn Millimetern[http://www.wildbienen.de/eb-acine.htm]) kleiner und schmaler sind und auf ihrem Hinterleib auch noch graue Haarbinden tragen.[http://www.insektenbox.de/hautfl/andcin.htm]
Sie ähneln fast etwas kleinen Hummeln. Ihre Zunge ist kurz.
(Michael Chinery: „Insekten Mitteleuropas“
Paul Parey Verlag Hamburg und Berlin, 2. A.,1979; S. 313
ISBN 3-490-00918-5)
Im Gegensatz zu den Drohnen von der Großen Weiden-Sandbiene( Andrena vaga) besitzen jene von Andrena cineraria schwarze, stark behaarte Beine.[http://www.wildbienen.de/eb-acine.htm]
(W.Jacobs, M. Renner: „Taschenlexikon zur Biologie der Insekten“
Gustav Fischer Verlag Stuttgart 1974; S. 14
ISBN 3-437-30170-5 Taschenbuch
ISBN 3-437-30171-3 Gebundene Ausgabe)
Ihr Körper ist schwarz gefärbt und trägt graue Haare auf Brust wie Rücken, ihr Hinterleib kann bläulich schimmern und wirkt etwas abgeflacht.(Michael Chinery: „Insekten Mitteleuropas“
Paul Parey Verlag Hamburg und Berlin, 2. A.,1979; S. 313
ISBN 3-490-00918-5)




Vorkommen

Die Graue Sandbiene kommt in fast ganz Europa vor. Andrena cineraria gilt in Mitteleuropa als häufig.
Die Graue Sandbiene hält sich an Waldrändern, auf Wiesen, in Parkanlagen[http://www.insektenbox.de/hautfl/andcin.htm], Heiden,
Flusslandschaften[http://www.naturspaziergang.de/Wildbienen/Andreninae/Andrena_cineraria.htm], Kies- wie Sandgruben oder an Dämmen[http://www.wildbienen.de/eb-acine.htm] sowie in Gärten besonders an lehmigen oder sandigen Orten auf.




Lebensweise

Die Graue Sandbiene trinkt Nektar sowie frisst Pollen ziemlich anspruchlos(d. h. polylektisch) z. B. von Korb-, Kreuz-, Doldenblütlern, Rosen-, Weiden- sowie Hahnenfußgewächsen u. a.
Männliche Imagines erscheinen ab Mitte März; weibliche zu Beginn des Aprils bis Ende Mai.
[Andreas Müller, Albert Krebs, Felix Amiet: „Bienen“
Mitteleuropäische Gattungen, Lebensweise, Beobachtung;
NaturBuchVerlag München 1997; S. 94-95 u.
ISBN 3-89440-241-5]
Zum Nestbau werden Orte ohne Bewuchs mit Vegetation gewählt. Weibliche Imagines der Grauen Sandbiene graben einen Stollen von zehn bis fünfundzwanzig Zentimeter Länge, der in bis zu drei Brutzellen enden kann. Die Stollenwände werden hierbei durch erhärtenden Speichel gefestigt.
[W.Jacobs, M. Renner: „Taschenlexikon zur Biologie der Insekten“
Gustav Fischer Verlag Stuttgart 1974; S. 14
ISBN 3-437-30170-5 Taschenbuch
ISBN 3-437-30171-3 Gebundene Ausgabe]
Bei günstigen Lebensbedingungen können Kolonien mit mehreren hundert Nestern von ihr gegründet werden. Die Nesteingänge werden über Nacht oder bei Regen verschlossen.
Neben Pollen sowie Nektar wird ein Sandbienenei pro Brutkammer abgelegt.
[Andreas Müller, Albert Krebs, Felix Amiet: „Bienen“
Mitteleuropäische Gattungen, Lebensweise, Beobachtung;
NaturBuchVerlag München 1997; S. 94-95 u.
ISBN 3-89440-241-5]
Die Larven der Grauen Sandbiene können von der Rothaarigen Wespenbiene(Nomada lathburianna) oder von Nomada goodeniana parasitiert werden.
Eine Verpuppung der Larven von Andrena cineraria erfolgt in einem Kokon.
Hierbei warten die Grauen Sandbienen, die bereits ihre letzte Häutung hinter sich haben, im Kokon über Winter mit ihrem Schlupf bis zum Frühjahr.
Andrena cineraria(L. 1758) bildet pro Jahr eine Generation aus. Sie ist also univoltin.[http://www.wildbienen.de/eb-acine.htm]

Gefährdung

Die Graue Sandbiene ist nicht gefährdet, wird aber nach der Bundesartenschutzverordnung geschützt.[http://www.naturspaziergang.de/Wildbienen/Andreninae/Andrena_cineraria.htm]





Bücher
Andreas Müller, Albert Krebs, Felix Amiet: „Bienen“
Mitteleuropäische Gattungen, Lebensweise, Beobachtung;
NaturBuchVerlag München 1997; S. 94-95 u.
ISBN 3-89440-241-5
Michael Chinery: „Insekten Mitteleuropas“
Paul Parey Verlag Hamburg und Berlin, 2. A.,1979; S. 313
ISBN 3-490-00918-5
W.Jacobs, M. Renner: „Taschenlexikon zur Biologie der Insekten“
Gustav Fischer Verlag Stuttgart 1974; S. 14
ISBN 3-437-30170-5 Taschenbuch
ISBN 3-437-30171-3 Gebundene Ausgabe





Weblinks



Fotos




Videoclips



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen