Graue
Sandbiene(Andrena
cineraria(L. 1758))
Die
Graue Sandbiene gehört zur Gattung Andrena. Die
einzelnen Arten der Gattung Andrena(in
Mitteleuropa 125 Arten) können schwer zu unterscheiden sein.
[Michael
Chinery: „Insekten Mitteleuropas“
Paul
Parey Verlag Hamburg und Berlin, 2. A.,1979; S. 313
ISBN
3-490-00918-5]
[W.Jacobs,
M. Renner: „Taschenlexikon zur Biologie der Insekten“
Gustav
Fischer Verlag Stuttgart 1974; S. 14
ISBN
3-437-30170-5 Taschenbuch
ISBN
3-437-30171-3 Gebundene Ausgabe]
Graue Sandbiene(Andrena cineraria(L. 1758))
bei einem Blütenbesuch an einer Großen Sternmiere
(Stellaria holostea(L.))
Merkmale
Graue
Sandbienen erreichen Körpergrößen von zehn bis vierzehn
Millimetern, wobei die männlichen Imagines(mit zehn bis dreizehn
Millimetern[http://www.wildbienen.de/eb-acine.htm]) kleiner und schmaler sind und auf ihrem Hinterleib auch noch graue
Haarbinden tragen.[http://www.insektenbox.de/hautfl/andcin.htm]
Sie
ähneln fast etwas kleinen Hummeln. Ihre Zunge ist kurz.
(Michael
Chinery: „Insekten Mitteleuropas“
Paul
Parey Verlag Hamburg und Berlin, 2. A.,1979; S. 313
ISBN
3-490-00918-5)
Im
Gegensatz zu den Drohnen von der Großen Weiden-Sandbiene( Andrena
vaga) besitzen jene von Andrena cineraria schwarze, stark
behaarte Beine.[http://www.wildbienen.de/eb-acine.htm]
(W.Jacobs,
M. Renner: „Taschenlexikon zur Biologie der Insekten“
Gustav
Fischer Verlag Stuttgart 1974; S. 14
ISBN
3-437-30170-5 Taschenbuch
ISBN
3-437-30171-3 Gebundene Ausgabe)
Ihr
Körper ist schwarz gefärbt und trägt graue Haare auf Brust wie
Rücken, ihr Hinterleib kann bläulich schimmern und wirkt etwas
abgeflacht.(Michael Chinery:
„Insekten Mitteleuropas“
Paul
Parey Verlag Hamburg und Berlin, 2. A.,1979; S. 313
ISBN
3-490-00918-5)
Im
Gegensatz zu Andrena
barbarae
trägt Andrena
cineraria
hellere
Flügel.
https://de.wikipedia.org/wiki/Graue_Sandbiene;http://www.bb-artengalerie.de/hautfluegler/andrena_cineraria.php)http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/33772963
https://de.wikipedia.org/wiki/Graue_Sandbiene;http://www.bb-artengalerie.de/hautfluegler/andrena_cineraria.php)http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/33772963
Vorkommen
Die
Graue Sandbiene kommt in fast ganz Europa vor. Andrena cineraria
gilt in Mitteleuropa als häufig.
Die Graue Sandbiene hält sich an
Waldrändern, auf Wiesen, in
Parkanlagen[http://www.insektenbox.de/hautfl/andcin.htm],
Heiden,
Flusslandschaften[http://www.naturspaziergang.de/Wildbienen/Andreninae/Andrena_cineraria.htm],
Kies- wie Sandgruben oder an
Dämmen[http://www.wildbienen.de/eb-acine.htm] sowie in Gärten besonders an lehmigen oder sandigen Orten auf.
Lebensweise
Die Graue Sandbiene
trinkt Nektar sowie frisst Pollen ziemlich anspruchlos(d. h.
polylektisch) z. B. von Korb-, Kreuz-, Doldenblütlern, Rosen-,
Weiden- sowie Hahnenfußgewächsen u. a.
Männliche Imagines
erscheinen ab Mitte März; weibliche zu Beginn des Aprils bis
Ende Mai.
[Andreas
Müller, Albert Krebs, Felix Amiet: „Bienen“
Mitteleuropäische
Gattungen, Lebensweise, Beobachtung;
NaturBuchVerlag
München 1997; S. 94-95 u.
ISBN
3-89440-241-5]
Zum
Nestbau werden Orte ohne Bewuchs mit Vegetation gewählt. Weibliche
Imagines der Grauen
Sandbiene graben einen
Stollen von zehn bis fünfundzwanzig Zentimeter Länge, der in bis zu
drei Brutzellen enden kann. Die Stollenwände werden hierbei durch
erhärtenden Speichel gefestigt.
[W.Jacobs,
M. Renner: „Taschenlexikon zur Biologie der Insekten“
Gustav
Fischer Verlag Stuttgart 1974; S. 14
ISBN
3-437-30170-5 Taschenbuch
ISBN
3-437-30171-3 Gebundene Ausgabe]
Bei günstigen
Lebensbedingungen können Kolonien mit mehreren hundert Nestern von
ihr gegründet werden. Die Nesteingänge werden über Nacht oder bei
Regen verschlossen.
Neben Pollen sowie
Nektar wird ein Sandbienenei pro Brutkammer abgelegt.
[Andreas
Müller, Albert Krebs, Felix Amiet: „Bienen“
Mitteleuropäische
Gattungen, Lebensweise, Beobachtung;
NaturBuchVerlag
München 1997; S. 94-95 u.
ISBN
3-89440-241-5]
Die
Larven
der Grauen
Sandbiene
können von der Rothaarigen Wespenbiene(Nomada
lathburianna)
oder von Nomada
goodeniana parasitiert
werden.
Eine
Verpuppung der Larven von Andrena cineraria erfolgt in einem Kokon.
Hierbei warten die
Grauen Sandbienen, die bereits ihre letzte Häutung hinter
sich haben, im Kokon über Winter mit ihrem Schlupf bis zum Frühjahr.
Andrena cineraria(L. 1758) bildet pro Jahr eine Generation aus. Sie ist also
univoltin.[http://www.wildbienen.de/eb-acine.htm]
Gefährdung
Die
Graue Sandbiene ist nicht gefährdet, wird aber nach der
Bundesartenschutzverordnung
geschützt.[http://www.naturspaziergang.de/Wildbienen/Andreninae/Andrena_cineraria.htm]
Bücher
Andreas
Müller, Albert Krebs, Felix Amiet: „Bienen“
Mitteleuropäische
Gattungen, Lebensweise, Beobachtung;
NaturBuchVerlag
München 1997; S. 94-95 u.
ISBN
3-89440-241-5
Michael
Chinery: „Insekten Mitteleuropas“
Paul
Parey Verlag Hamburg und Berlin, 2. A.,1979; S. 313
ISBN
3-490-00918-5
W.Jacobs,
M. Renner: „Taschenlexikon zur Biologie der Insekten“
Gustav
Fischer Verlag Stuttgart 1974; S. 14
ISBN
3-437-30170-5 Taschenbuch
ISBN
3-437-30171-3 Gebundene Ausgabe
Weblinks
Fotos
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